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Allgemein, God Stories, Liebe

Gott erlaubt das Böse

Wenn Gott tatsächlich so gut ist und so allmächtig ist, warum gibt es Böse und Leid? Warum erlaubt er Krieg und Sklaverei? Da es solche Sachen gibt, bedeutet das im Umkehrschluss, dass es entweder keinen Gott gibt (wir sind auf uns allein gelassen) und/oder, dass er nicht gütig ist. Dann warum sollte ich Ihn folgen?

Ist die letzte Aussage aber wahr? Ist sie wirklich wahr?

Wenn du tief in dir gehst und diese Aussage wiederholst, wirst du vielleicht spüren, dass doch ein kleiner Zweifel vorhanden ist. Wir können nicht wissen, dass diese Aussage wahr ist. Aber wir können dem hinterfragen.

Diese Frage wurde mir oft gestellt, habe ich Gott auch oft gestellt und lange darüber philosophiert. Mir fielen mehrere gute Antworten ein. Ich teile sie dir gerne mit, lass mich wissen was du denkst? Auch welche Ideen dir eingefallen sind? Und welche Zweifel?

Antwort 1: Gott gibt uns Freiheit

Die ersten Ereignissen sagen alles: Adam und Eva bekamen eine große Verantwortung. Zudem bekamen sie Regeln und Grenzen, diese erlaubten sie in vollster Freiheit zu existieren. (Freiheit ist nur mit Grenzen möglich? Häh? Dazu schreib ich noch ein Blogeintrag)

Lucifer, eins von Gotts geliebten Engel, hatte die Freiheit zu entscheiden gegen Gott zu handeln. Und übt diese Freiheit weiterhin aus. Warum? Ist das im Sinne Gottes? Wir können alle erleichtert aufatmen und schmunzeln, denn selbst Lucifer ist lediglich ein Schachzug von Gott. Ein sehr unglückliches dazu, denn auch er wird zum Guten benutzt.

Klar, wenn Gott es will, könnte er Satan, alle Dämonen und alle bösen Menschen sofort in den ewigen Tod schicken. Aber vielleicht begreift auch Gott, was das bedeutet? Wäre das das Ende unserer Existenz? Denn der Christ versteht, dass in jedem von uns Sünde und Böses steckt. Und der Christ versteht, dass wir dem hilflos ausgeliefert sind und der einzige Weg da raus Er sei. Deshalb gab er uns Jesus, um eine Beziehung mit ihm aufbauen zu können. (Mehr zu meinen Gedanken dazu im Blog: Das Kreuz Christi )

Und die Wahrheit ist, Gott möchte uns alle retten. Er liebt uns allen und hofft, dass wir zu ihm halten und ihn folgen. Doch rettet der Vater, der sein Kind über alles kontrolliert, sein Kind wirklich? Wir kennen es bereits aus unserer Erfahrung oder die Erfahrung anderer …Nein. Das am meist kontrollierteste Kind wird auch stolpern und sich vermutlich mehr verletzen, als hätte es von Anfang an die Lektion gelernt. Deshalb müssen Eltern oft lernen einfach zuzuschauen, während das Kind stolpert und beim Spielen sich manchmal verletzt.  Eine super schwierige Aufgabe. Ich selbst hab (noch) keine Kinder, ich muss mich aber oft bei meinem Hund Kismet schon sehr zusammenreißen. Allen wenn er mir ein gesundes Kot am Morgen schenkt, wie ich vor Glück und Erleichterung aufseuftze!

Und das bringt mich zur nächsten Antwort, sie ist mir letztens über den AC Podcast ins Ohr gefallen. Und damit ist mein Puzzle vollendet 😉

Antwort 2: Ein verstocktes und hartes Herz

Die gesamte Bibel, aber voll allem im Neuen Testament wird es deutlich, warnt vorm „verstocktem Herzen“. Das Thema wirft gleich viele weitere Fragen bei mir auf, aber bleiben wir beim Thema.

Es ist im Endeffekt ganz simpel. Nur weil man jemanden etwas verbietet, heißt nicht, dass er das nicht machen möchte. Und das ist, denke, die größte Herausforderung Gottes und das von uns allen.

Wie erreicht man jemanden so, dass er das richtige möchte, dass sein Herz von Grund auf Gutes möchte? Und es auch TUT? Denn was ist Gut? Unterscheidet sich die Definition Gutes von Person zu Person, von Kultur zu Kultur, oder gibt es eine überallgreifende Definition von „Gutem“ – was unberührt von unseren Erfahrungen und Meinungen ist? Ich glaube an letzterem. Und ich glaube daran, das wir es nur erreichen wenn wir 1. Gottes Wort folgen und 2. eine sehr tiefgreifende Entwicklung durchgehen.

Das Leben auf Erden ist ein Bruchteil von dem, was uns im Himmel erwarten könnte. Ist das nicht schön? Und ist es nicht wunderschön, dass Gott so viele von uns einladen möchte? Um mal ein ganz extremes Beispiel zu nennen, können wir es Gott übel nehmen, dass er kein Mörder einladen möchte, der weiter morden möchte und seine Übeltat nicht mal einsieht, weil es sich vielleicht dazu berechtigt fühlte? Weil er Gott noch dazu ablehnte? Nein…selbst DANN bekommt dieser Mensch was er möchte, eine Ewigkeit in der Hölle, also von Gott getrennt…das ist die ultimative Strafe und wohl sein Wunsch gewesen. Diesen Mörder bleibt nur übrig seine Fehler zuzugestehen, Gott um Vergebung zu bitten und Ihn dazu bitten sein Herz zu erweichen. Ihm bleibt nur möglich alles zu tun um Gottes Word zu folgen („nicht zu töten“) und ihm wird auch geholfen! (Matthäus 7:7-11 „Bittet, so wird euch gegeben“)

Und ja, dann hat selbst der Mörder eine Chance auf den Himmel. Denn was unsere Aufgabe hier ist, ist dem Bösen zu widerstehen. Und selbst wenn wir mal scheitern, nicht aufzugeben. Unsere Aufgabe ist, Weichheit in unserem Herzen zu erlauben. Liebe, Hoffnung, Glaube und Wohltätigkeit.

Und deshalb, meine Lieben, gibt es Leid und Böse. Das bedeutet nicht, dass Gott uns allein gelassen hat. Hat er nicht! Traut euch den Deep-Dive zu machen, liest die Bibel und studiert die Geschichte zu den alten Manuskripten und Archäologie. Doch seid vorsichtig, es gibt wirklich viele falsche Propheten um in Endeffekt um ehrlich zu sein, braucht ihr die alle nicht. Die Bibel hat alles was du wirklich brauchst. Glaubt an ihm, er glaubt an euch! Glaubt daran, Gott ist Gott und er weiß vieles, was wir nicht wissen (können). Vertraut darauf.

„You can create a world where they can’t enslave people, but it doesn’t mean that they don’t want to enslave people.

It raises this question, WHAT has to change in my life so that I desire the RIGHT things, so that I don’t want to enslave people?

Ultimately, the gospel message (this is why you’ve got to read from the beginning to the end and see the Bible in […] its entirety) of what God is doing within a broken world as he’s seeking to mend a hard heart problem.“ -AC Podcast, Ep. 536

Estrella Piechulek

Liebe, Wahrheit und Weisheit

Es geht um dich, deinen Gang und deinen Weg, aber auch um das Endziel. Es sind die Schritte und Momente dazwischen, die zählen und dich dahin führen. Verliebt im Leben! Millionenfach wurde mein Herz gebrochen, dann hat mich Gott gefunden und meine Liebe ist umso mehr gewachsen. Ich freue mich, euch in eurem Weg zu inspirieren.

Estrella Piechulek

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